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Das Kaspar Hauser Institut für heilende Pädagogik, Kunst und Psychotherapie 

 bietet Hilfe an

Für Kinder

  • mit sozialen und emotionalen Problemen
  • Ängsten
  • Entwicklungsstörungen
  • Traumata
  • Hyperaktivität
  • Zwangsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Schulproblemen

Für Erwachsene

  • in Krisensituationen
  • Paarberatung

Für Familien

  • Erziehungsberatung
  • Familienkonferenzen
  • Familienberatung und -therapie

Das theoretische Konzept des Kaspar Hauser Institutes:

Die Arbeit des Institutes bei der Arbeit mit den Kindern ruht auf vier Pfeilern:

1. Auf der Vorstellung, dass nicht Angepasstheit das Ziel der Therapie sein kann, sondern Individuation das Ziel sein muß.

2. Auf dem Hintergrund der humanistischen Psychotherapie, deren Grundkonzept beinhaltet:

- die vorbehaltlose Akzeptanz des individuellen Wesen des Kindes.

- die Zukunftsorientierung : die Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse zielt darauf ab, einen nicht geleisteten Entwicklungsschritt nachzuholen, um in der Zukunft selbstbestimmt handeln zu können.

- die Sicherheit des Therapeuten: das Kind weiß, wohin es will.

- das Verhalten und das Spiel des Kindes werden nicht interpretiert und nicht gespiegelt.

3. Auf dem Entwicklungsmodels C. G. Jungs, seiner Archetypenlehre und Symboldeutung.

4. Auf der menschenkundlichen Betrachtungsweise R. Steiners. 

Die Arbeit mit den Kindern gründet auf dem Respekt vor dem individuellen Wesen jedes Kindes, der Überzeugung, dass das Kind selbstheilende Kräfte in sich trägt und den Zugang zu seinen Ressourcen im geschützten therapeutischen Raum finden kann. Dort kann sich das Kind im Malen, Gestalten und Spielen auf symbolischer Ebene mit der eigenen Geschichte, mit seinen Ängsten und Schwierigkeiten auseinandersetzen.

Im Spiel mit Puppen, die stellvertretende Funktion haben, wird sichtbar, was nicht formuliert werden kann. Innere Vorgänge kommen auf die Bühne und so kann Zugang zur eigenen Wirklichkeit geschaffen werden. Neue Wege können erprobt werden, Veränderung wird möglich. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird gestärkt.

Für die Arbeit mit Paaren und Familien gilt:

"Das tun des Einen ist das Tun des Anderen."

Der Blick bei der Beratung und Therapie liegt nicht auf dem Defizit des Einzelnen, sondern auf den noch misslingenden Gestaltungsversuchen und den bereits gelingenden Gestaltungsmöglichkeiten von Beziehung. Der Ansatz ist lösungs- und ressourcenorientiert.

Die Kosten  können übernommen werden von Jugend- und Sozialämtern 
(§ 35 a  Kinder- und Jugendhilfegesetz), von Privatkassen  oder  Zusatzversicherungen (Heilpraktiker für Psychotherapie)

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