Aufsätze Bücher Interviews Sendungen

Neuerscheinung: Familie: Basislager für Gipfelstürmer , Was Familien zukunftsfähig macht Oberstebrinkverlag

ADHS 2006 Pohl.pdf
Adobe Acrobat Dokument 183.1 KB
hikikomori...pdf
Adobe Acrobat Dokument 115.1 KB
Spiel des Kindes von 0-3 Jahren.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB
Spieltherapie
1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 31.2 KB
Angst
2.pdf
Adobe Acrobat Dokument 38.2 KB
Die Bedeutung der Puppe und des Puppenspiels in der Pädagogik
3.pdf
Adobe Acrobat Dokument 846.7 KB
Die Qualität des Bildes in der Sprache
4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 35.6 KB
Familie
5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 121.3 KB
Förderung von Sozialkompetenz
6.pdf
Adobe Acrobat Dokument 74.6 KB
Haben oder Sein
Haben oder Sein.pdf
Adobe Acrobat Dokument 82.8 KB
Über das Wertevakuum der Gegenwart
Wertevakuum.pdf
Adobe Acrobat Dokument 92.4 KB
Lasst die Kinder raus
7.pdf
Adobe Acrobat Dokument 124.7 KB
Ausgespielt?
spiel aufsatz.pdf
Adobe Acrobat Dokument 133.6 KB
Spielen und lernen
Spiel und Lernen- Aufsatz.pdf
Adobe Acrobat Dokument 123.4 KB
Raus aus der Kita!
Raus+aus+der+Kita-2.pdf
Adobe Acrobat Dokument 77.1 KB
Elfenkinder
elfenkinder.docx
exe File 11.0 KB

Gipfelstürmer brauchen ein Basislager

erschienen bei Springer Spektrum Verlag 2014

Kindheit - aufs Spiel gesetzt

Vom Wert des Spielens für die Entwicklung des Kindes

Pohl, Gabriele

Ursprünglich erschienen bei Dohrmann Verlag, Berlin, 2006

4. Aufl. 2014, XI, 197 S. 22 Abb.

 



  • Bietet einen guten Überblick über den Wert des Spielens und die positiven Auswirkungen auf die motorische, soziale, emotionale und personale Entwicklung
  • Leicht verständlich geschrieben, illustriert mit Abbildungen
  • Mit vielen anschaulichen Beispielen aus breitem und langjährigen Erfahrungsschatz
  • Gibt hilfreiche Impulse für eine gesunde Entwicklungsförderung im Familien- und Erziehungsalltag

Spiel ist unabdingbar für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Das freie Spiel fördert kognitive, sprachliche und motorische Fähigkeiten, ebenso wie emotionale und soziale Intelligenz. Es fördert Fantasie und Kreativität.

Dieses praktische Buch ist kein Ratgeber im engeren Sinne, sondern eines, das den Blick schärfen soll für die wahren Bedürfnisse von Kindern allgemein und insbesondere die des individuellen Kindes. Es will deutlich machen, welche Entwicklungsräume das Kind benötigt und Mut machen, den Kindern zu vertrauen, wenn sie eigene Erfahrungen machen möchten.

Dabei beantwortet die Neuauflage ergänzende Fragestellungen, beispielsweise:

- Warum ist die Natur bei der kindlichen Entwicklung eine gute Lehrmeisterin?

- Worin unterscheiden sich Information von Wissen?

- Warum ist ein warmes Familienklima so wichtig?

- Wie können Gestaltungsräume für die kindliche Entwicklung geschaffen werden?

Gabriele Pohl gibt auf diese und viele weitere, die kindliche Entwicklung betreffende Fragen Antworten: theoretisch, aber auch praktisch, durch viele Beispiele aus den Erfahrungen und dem lebendigen Miteinander mit Kindern als fünffache Mutter, neunfache Großmutter, Diplompädagogin und Therapeutin am Kaspar Hauser Institut in Mannheim.

„Gabriele Pohls tiefgründiges Plädoyer für Spielen als Lebensbewältigung und schöpferische Menschwerdung. Humanistisch, originell und liebevoll.“ Andreas Weber

„In einer Zeit, in der Kindergärten immer mehr verschult werden und die motorische, soziale, emotionale und personale Entwicklung vernachlässigt wird, ist ein Buch wie das von Gabriele Pohl ein Lichtblick.“ Martin M. Textor

„Frau Pohl wirft ihren Blick nicht nur auf das kindliche Spiel - sie betrachtet das Innenleben des Kindes. Ich kenne niemanden, der dies mit einem feineren Gespür tut.“ Herbert Renz-Polster



 

Gabriele Pohl: Angsthasen, Albträumer und Alltagshelden
Springer Verlag Berlin – Heidelberg 2015 ISBN: 978-3-662-47007-7
Gabriele Pohl ist es wieder einmal gelungen, bereits mit dem Titel des Buches Klartext zu sprechen. Die Angst ist immer ein Teil unseres Lebens, ein Anteil den wir annehmen müssen, den wir in unser Leben integrieren sollten, um dadurch zu einer Überwindung zu gelangen. In diesem Buch wird sehr deutlich, dass wenn wir die Angst akzeptieren, sich darin Lösungsmöglichkeiten zeigen. So können wir Menschen Albträume überwinden und zu Alltagshelden werden.
Sehr einfühlsam nähert die Autorin sich diesem sensiblen Thema.
Zunächst erklärt sie was unter Angst und Angststörungen zu verstehen ist und geht auf die veränderte Kindheit ein. Sie erklärt wieso wir Angst als Herausforderung brauchen und wie man einen produktiven Umgang mit der Angst möglich machen kann. Schließlich wird die Entstehung einer Angststörung erklärt.

In den Kapiteln „Konfliktbewältigung durch freies Spiel“ und das „Therapeutische Puppenspiel“ geht die Autorin auf die große Bedeutsamkeit des kindlichen Spiels, dessen Symbolhaftigkeit ein und deutet die Selbstheilungskräfte an, die in einem späteren Kapitel „Kinder helfen sich selbst“ noch einmal ausführlich beschrieben und erklärt werden.
In dem Zwischenteil wird von vielen Angstgeschichten berichtet. Diese konkreten unterschiedlichsten Beispiele lassen das große Feld von kindlichen Ängsten und Angststörungen erahnen. Hier gelingt es Frau Pohl auf empathische Weise ein Verständnis für kindliche Verhaltensweisen zu wecken, welches so deutlich macht, was Kinder brauchen. Beeindruckt hat mich der einfühlsame Umgang mit dem Kind, der ihm auch in der Therapie nichts aufzwingt, sondern die Selbstheilungskräfte des Kindes stützt und stärkt. Das in diesem Buch Eltern nicht mit Vorwürfen überschüttet werden, sondern ihre Geschichten auch zu verstehen sind, macht eine Grundhaltung deutlich. Trotzdem werden Eltern nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.

„Die Natur als Therapeutikum“ und „Eltern helfen ihren Kindern“ sind Kapiteln, in denen die Autorin noch einmal deutlich herausarbeitet was Kinder für eine gute Entwicklung brauchen, und dass das Spiel in dem Zeitraum „Kindheit“ wieder viel mehr Raum und Zeit gewidmet werden soll, weil darin unendlich Selbstheilungskräfte liegen.

Frau Pohl überzeugt durch viele anschauliche Beispiele aus der Praxis, die das Buch auch für pädagogische Laien gut lesbar machen. In ausgesprochen empathischer Weise richtet sie den Blick auf die kindlich verletzte Seele und begleitet Kinder darin, sich selbst mehr zu entdecken und auf die eigenen Gefühle zu vertrauen. Alle Gefühle sind zugelassen! So können die kindlichen Bedürfnisse vom Leser erkannt werden. Dadurch ist das Buch für pädagogische Fachkräfte, wie auch für Eltern nicht nur sehr verständlich geschrieben, sondern auch voller praktischer Hinweise. Trotzdem bleibt es wissenschaftliche Erklärungen nicht schuldig, wer in das Thema tiefer eintauchen will, kommt auch hier auf seine Kosten.

Dieses Buch ist für die gelebte pädagogische Praxis, wo auch immer, ein Geschenk.

Christel Spitz-Güdden

Fernsehdiskussion zum Thema Frühförderung

https://kirchenfernsehen.de/video/chinesisch-und-geigenunterricht-kita-kinder-im-bildungswahn/

Gabriele Pohl
Gabriele Pohl